10 Tipps & Tricks um im eigenen Haushalt Strom zu sparen

Gerade beim Strom sparen wird einem bewusst, was Kleinigkeiten in der Verhaltensweise ausmachen können. Ein großer Stromfresser ist wohl der Standby-Betrieb vieler elektrischer Geräte. Oftmals aus Faulheit werden Fernseher und Co. in den Schlafzustand versetzt, damit sie so schnell wie möglich wieder zur Verfügung stehen. Jedoch wird der oftmals lange latente Stromverbrauch unserem Konto gutgeschrieben und schlägt dann am Ende des Jahres zur Rechnungsstellung negativ zu Buche. Damit wird das Abschalten des Standby-Betriebes zum Punkt eins dieser Energiesparreihe.

Als zweites ist etwas zu nennen, dass wohl alle Eltern schon in der Kindheit gepredigt haben. Das Licht sollte immer nur in den Zimmern angeschaltet werden, in denen es auch wirklich gebraucht wird. Niemand braucht eine Festtagsbeleuchtung – weder im ganzen Haus noch in der gesamten Wohnung.

Hand in Hand mit Punkt zwei läuft die Nummer drei in der Stromsparliste. So teuer sie auch in der Anschaffung sind, umso mehr rentieren sie sich in der Stromendabrechnung – die Energiesparlampen. Sie verbrauchen nachweislich weniger Strom und liefern mittlerweile ebenso schönes Licht wie die herkömmliche Glühbirne. Gerade bei der Nutzung von Energiesparlampen in Räumen in denen man sich oft aufhält wird man den Unterschied am Ende merken.

Wenn der Wohnraum es hergibt, sollte man für Tipp vier gleich anfangen Möbel zu rücken. Stellt man den Schreibtisch direkt ans Fenster, so kann man den Strom für die Arbeitslampe sparen. Selbst im Winter erhält man so einige Stunden kostengünstiger bei gleichzeitig angenehmem Tageslicht.

Wichtig, aber auch simpel, ist Trick Nummer fünf. Man sollte Kühlschränke nicht zu voll packen und damit einhergehend vermeiden die kälteste Kühlstufe einzustellen, denn diese frisst jede Menge Strom. Stundenlanges Starren in den offenen Kühlschrank sollte von nun an auch Tabu sein. Er sollte nur so kurz wie möglich offen stehen, um das Innere nicht allzu sehr hoch zu heizen. Denn dies führt wiederum zu vermehrter Kühlarbeit und damit den eigentlich zu vermeidenden Stromverbrauch.

Falls eine Spülmaschine im Haushalt vorhanden sein sollte, ist es sinnvoll denn Punkt sechs zu beachten. Man sollte das Gerät immer nur dann zum Reinigen einschalten, wenn es wirklich voll genug ist. Jeder Extraspülgang verbraucht unnötige Energie, die man durch etwas Disziplin einsparen kann.

Auch das Gerät aus Tipp Nummer sieben sollte immer so voll wie möglich benutzt werden – die Waschmaschine. Es lohnt sich die dreckige Wäsche zu sammeln, bis sie eine ordentliche Trommel ergibt. Denn mal ehrlich, eigentlich ist trotz des vollen Wäschekorbs immer noch genügend Kleidung vorhanden und so bekommt der eine oder andere Pullover mal wieder die Chance heraus zu kommen aus dem Schrank.

Eine ganz simple Verhaltensweise ist der Trick acht. Wenn man nicht gerade stolzer Besitzer eines Induktionskochherdes ist, kann man viel Strom beim Wasserkochen sparen, wenn man vorher das benötigte Wasser in einem Wasserkocher erhitzt. Letzterer arbeitet meist auf einem sparsameren Energieniveau, welches sich positiv auf die Stromrechnung auswirkt. Schon bei kleinen Portionen wird man den Unterschied merken. Wirklich „Klick“ wird es beim Kochen von Nudeln machen, denn diese werden plötzlich viel schneller all dente.

Als vorletzten Tipp, gibt es diesen: man kann zum Stromsparen auf das Vorheizen des Backofens verzichten, obwohl diese Maßnahme in den meisten Rezepten und Anleitungen steht. Moderne Backöfen heizen heutzutage sowieso sehr schnell hoch ohne einen Vorlauf von einigen Minuten. Der Kuchen wird genauso gut, nur der Geldbeutel wird ohne Vorheizen praller.

Im letzten Punkt wird der Energieschluckspecht Nummer eins zum Stromsparer gemacht. Der Laptop ist ein Alltagsgegenstand, welcher möglichst schnell bereit stehen soll. Jedoch führt der bereits im Punkt eins erwähnte Tipp – das Vermeiden des Standby-Betriebs beziehungsweise des Ruhezustandes, auch beim Notebook schnell zum Ziel. Man sollte stets das Gerät herunterfahren, um nicht eine böse Überraschung in Form der Stromrechnung zu erhalten.