Elektrogeräte

Wie bereits an früherer Stelle angesprochen, sollten Sie bei Neuanschaffungen stets auf die vom
Hersteller angegebene Effizienzklasse  Wert legen. Aber auch danach oder wenn Sie nicht ganz so
moderne Geräte verwenden, können Sie durch einen umsichtigen Gebrauch viel zur Kostenersparnis
beitragen.

Abstand nehmen vom Stand­by­Modus

Fernseher, Computer und vergleichbare Elektrogeräte längerfristig im Stand­by­Modus zu „parken“
mag zwar praktisch sein, aber in keinem Fall energiesparend. Befinden sie sich nicht in Betrieb,
sollten Sie alle nicht benötigten Geräte vom Stromnetz trennen – das gilt gerade über Nacht. Auf das
Jahr umgerechnet können Sie auf diese Weise leicht zwischen 80 und 100 Euro sparen. Darüber
hinaus schonen Sie quasi nebenbei Ihr technisches Equipment und vermindern das Risiko eines
Kabelbrandes oder ähnlicher Defekte. Recht einfach lässt sich dies zum Beispiel über eine
Steckleiste mit zentralem Ein­ und Ausschaltknopf realisieren.

Überlegte Anschaffungen tätigen

Achten Sie beim Neukauf von Elektrogeräten immer auf den im Handbuch angegebenen
Stromverbrauch (nicht gleichzusetzen mit der Effizienzklasse!). Auch wenn sich die meisten
Fernseher, Computer und Musikanlagen mittlerweile auf höchstem technischen Stand befinden und
keine riesigen Unterschiede mehr aufweisen, können die Werte doch spürbar
variieren.

Werden Sie sich zudem klar darüber, für welchen Zweck Sie das Gerät anschaffen und welche
Voraussetzungen es erfüllen sollte. Denn auch mit der Größe eines Fernsehers oder der Art des
Computers (Laptops sind z.B. energiesparender als PCs) können Sie Ihre späteren Ausgaben positiv
beeinflussen.

Verwenden Sie außerdem wo möglich Akkus statt Einwegbatterien. Damit tun Sie sowohl der
Umwelt als auch Ihrem Geldbeutel einen Gefallen. Und trennen Sie Ladegeräte stets vom Netz,
sobald Sie die Aufladung abgeschlossen haben, damit kein weiterer Strom durch das Kabel fließt.
Das gilt übrigens auch für die Netzteile von Handy, Laptop & Co., wenn diese nicht länger
angeschlossen sind.