Welche Funktion haben Speicherkraftwerke

Wie der Name schon sagt ist dieses Kraftwerk in der Lage etwas zu speichern und in diesem Fall ist es Wasser. Dieses kann bei Bedarf zur Energieerzeugung genutzt werden. Die entstandene Energie kann sowohl die Grundlast als auch die Spitzenlast abdecken.

Normalerweise ist das Stromnetz nicht in der Lage elektrische Energie zu speichern. Wenn es also zum Ungleichgewicht zwischen Verbrauch und Energieerzeugung kommt, kann es schlimmstenfalls zu Netzstörungen oder zum kompletten Netzzusammenbruch kommen.

Speicherkraftwerke können kurzzeitige hohe Verbrauchsspitzen abpuffern und schnell die gewünschte Leistung bereitstellen. Ein Sonderfall ist das Pumpspeicherkraftwerk. Dieses ist zusätzlich in der Lage in verbrauchsarmen Zeiten Wasser aktiv in den Speicher zu pumpen. Reine Speicherkraftwerke sind angewiesen auf den natürlichen Fluss des Wassers und dessen Aufstauung.

Diese Kraftwerke machen sich Berggefälle und die Kapazität von Talsperren und Seen zu nutze. Bei der Kombination mit Talsperren befinden sich Turbinen in der Staumauer. Über Druckrohrleitungen wird das Bergspeicherkraftwerk mit seinem in Höhe befindlichen See mit einer abwärts liegenden Kraftwerksanlage verbunden.

Die Leistung von Speicherkraftwerk als auch Pumpspeicherkraftwerk stehen innerhalb von wenigen Minuten bei Bedarf zur Verfügung. Diese beiden Varianten sind außerdem flexibel in einem weiten Bereich regelbar. Kommt es zum Ausfall von Stromerzeugern springen diese Kraftwerke ein und könnten somit eine kurzfristige Überbrückung herstellen.