Klimafreundliche Weihnachten und wie man dabei noch Energie sparen kann – Teil 2

Wer kommt nicht in Weihnachtsstimmung, wenn die Straßen beleuchtet sind, die Kaufhäuser im Lichtermeer erstrahlen und die Wohnungen festlich geschmückt sind. Die Überraschung folgt meist im Januar, wenn man die Stromabrechnung bekommt. Aber das muss nicht sein, wenn man etwas Bewusster mit seinem Verbrauch und seinem Umweltverhalten umgeht. Zum einen hat das Bundesumweltministerium eine Kampagne Klima sucht Schutz und in dessen Rahmen ein sogenanntes Energiesparkonto eingerichtet. Hier kann sich jeder kostenlos anmelden und dieses Konto zeigt dann den Stromverbrauch rund um die Weihnachtszeit.Zum anderen hat man mit ein paar kleinen Tricks selber die Möglichkeit, etwas für die Umwelt, das Klima und seinem Geldbeutel zu tun.

Gemüse statt Weihnachtsgans

In der Vorweihnachtszeit und den Festtagen wird gebacken und gekocht was die Rezeptsammlung hergibt. Wer nicht auf die Weihnachtsbäckerei und die Gans verzichten kann, sollte unbedingt auf biologischen Anbau beziehungsweise biologische Haltung setzen. Hier kann jeder dazu beitragen, den CO2 Verbrauch um zirka 5,7 kg zu reduzieren. Noch günstiger wirkt es sich aus, nur Produkte aus der Region zu verwenden. Wer das Klima noch mehr schützen möchte, verzichtet komplett auf tierische Produkte, das schließt auch die gute Butter zum backen mit ein.Wie wäre es mal mit einem vegetarischen Festschmaus, damit liegt man sogar voll im Trend und schmecken tut es auch.

Auch zum Fest richtig heizen

Wer zu den Feiertagen nicht zu Hause ist, weil der Familienbesuch oder ein Kurzurlaub ansteht, sollte auf die Heizung achten. Wenn keiner da ist, kann die Heizung runter geregelt werden, aber es muss darauf geachtet werden, das die Zimmertemperatur so hoch ist, dass sich kein Schimmel in der Wohnung bilden kann. Eine Raumtemperatur von 16 Grad reicht hierfür völlig aus, das entspricht einer Einstellung des Thermostates auf die Stufe 2. Noch ein Tipp, es gibt im Fachhandel programmierbare Thermostate. Hier kann man für jedes Zimmer ganz individuell die richtige Temperatur einstellen und auch wann hoch und runter geregelt werden soll. So spart man das ganze Jahr Energie und tut etwas für die Umwelt und für sein Geldbeutel für das nächste Weihnachtsfest.

Foto: Michael Franke / pixelio.de