G 7 Treffen gegen die russische Gasdominanz

Die Nachrichten aus der Ukraine sind mehr als besorgniserregend. Jeden Tag neue Meldungen über Gefechte in der Ukraine. Russland und Putin halten sich angeblich raus, oder tun zumindest so, als könnten sie nichts dafür. Es werden mit Sanktionen gedroht und die Gegenseite droht den Gashahn zu zu sperren.

G 7 Treffen gegen die russische Gasdominanz

Jeder macht sich Sorgen um die Energieversorgung im eigenen Land, andere wittern das große Geschäft. Kurz gesagt, die G 7 Staaten, eigentlich waren es ja immer 8 Staaten, aber durch den Konflikt in der Ukraine ist Russland ausgeladen worden, treffen sich in Rom, um einen Master Plan für die Energieversorgung zu stricken.

Gabriel ganz vorne mit dabei

Unser Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel findet die Entwicklung in der Ukraine mehr als bedenklich und ist der Meinung, das verhindert werden muss, dass Energie langfristig als Waffe eingesetzt werden kann, wenn es zu Auseinandersetzungen zweier Staaten kommt. In großer Eile haben die Energieminister der G 7 Staaten ein 13-Punkte-Papier zusammengestellt, das Notmaßnahmen vorsieht. Darin heißt es, dass man innerhalb von sechs Monaten einen Notfallplan für die Energieversorgung erarbeiten werden. Gerade die osteuropäischen Länder haben Angst vor der Krise, denn gerade sie sind besonders abhängig von den Gaslieferungen aus Russland. Nun ist die Angst vor dem Winter groß, sollte der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland anhalten, denn ohne Gaslieferungen kann es kalt werden.

Was ist geplant

Unser Vizekanzler und die anderen Minister empfehlen einen Mix aus verschiedenen Maßnahmen, um unabhängiger von russischem Gas zu werden. So sollte jedes Land nach neuen Energiepartnern suchen, die Gas und Öl liefern können. Man sollte neue Energiequellen erschließen und für bessere Stromspeicher sorgen. Auch die Energieeffizienz sollte besser werden. Klar, auch hier hat jedes Land seine eigenen Ideen. Die Japaner setzten, trotz Fukushima, auf mehr Atomkraft, wie die Briten auch. Die Amerikaner wollen mehr Fracking und Flüssiggas und die Deutschen sind von erneuerbaren Energien überzeugt.
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