Energie sparen am Bau

Wer sich heutzutage dazu entschließt ein Haus zu bauen, hat einige Möglichkeiten Kosten zu sparen und Energie effizient zu nutzen. Das gilt aber auch bei einer Sanierung eines Altbaus. Besonders wenn es um das Thema Wärmeverlust geht, haben die modernen Dämmungsmaßnahmen dazu geführt, dass sich die Heizkosten reduzieren lassen. Während bei aufwendigen Renovierungsarbeiten sich erst nach einer längeren Zeit rechnet, kann der Neubau von Anfang an dafür sorgen, dass sich das Energiesparen lohnt.

Energie sparen am Bau

Allerdings kommt es auf den richtigen Einsatz der Maßnahmen an. Hierbei kann ein Energieberater helfen, damit man nicht den Überblick verliert und die Kosten genau kalkuliert werden. Darüber hinaus gibt es seit Herbst 2013 eine neue Energieeinsparverordnung, an die sich alle Hausbauer ab 2016 zu halten haben.

Richtig Dämmen

Ob Wände, Fenster, Dach, Fußboden oder Keller, eine Dämmung kann überall angebracht werden. Wichtig dabei ist nur die richtige Dämmung an den richtigen Ort zu bringen. So kann zum Beispiel eine Dachdämmung über die Aufsparrendämmung erfolgen. Dabei legen Dachdecker die Dämmung von außen auf den Dachstuhl. Danach ist das Dach einzudecken. Nach diesem Model ist auch der Dachboden als Wohnraum nutzbar und gedämmt. Dämmstoffe können aus Holzfasern, Naturkork, Hanf oder Polyurethan sein. Eine weitere Möglichkeit einer Dämmung ist eine Begrünung des Daches. Die Bepflanzung kann den Wärmeverlust über das Dach um zehn Prozent reduzieren, Regenwasser speichern und sie unterstützt die innere Wärmedämmung.

Regenerative Energien nutzen

Regenerative Energien sind bei einem Neubau mittlerweile verpflichtend. Mit Solar muss 15 Prozent des Wärme- und Kälteenergiebedarfs gedeckt werden. Bei Gasförmiger Biomasse muss sogar 30 Prozent des Bedarfs gedeckt werden. Bei Geothermie und Umweltwärme beträgt die Deckung 50 Prozent. Bei der Solarenergie können Hausbauer auch im Sinne des Passivhauses vorgehen und die Südseiten entsprechend ausrichten und mit hohen oder großen Fenstern versehen. Für Photovoltaikanlagen eignen sich Häuser mit Ausrichtung nach Süden, einer Dachneigung, die größer als 30 Grad ist und einem Wintergarten zur passiven Solarnutzung. Erdwärme kann über Luft-, Erde- oder Solarpumpen in das Haus gepumpt werden.
Foto: © Rainer Sturm  / pixelio.de