Effizienter Auto fahren

Auto fahren ist ein teurer Spaß und sehr Zeit intensiv, zumindest wenn man regelmäßig in der Stadt unterwegs ist.
Regelmäßig tanken, Öl, Luft und anderes prüfen, und wenn man es dann mal eilig hat steht man mit Sicherheit an irgend einer Ampel oder im Stau, oder muss erst mal die Scheiben vom Eis befreien.

Das größte Übel am Auto fahren ist für viele aber das regelmäßige tanken, oder wohl besser gesagt die Benzinpreise. 1,50 €pro Liter meist sogar schon 1,60 €. Da versuchen Autofahrer natürlich alles mögliche um den eigenen Benzinverbrauch zu senken.

Effizienter Auto fahren

Es ist nicht nicht möglich wirklich 30% oder mehr am Benzinverbrauch zu sparen, aber es gibt viele Tipps mit denen man wirklich sparen kann.
Die größte Ersparnis ist es natürlich das Auto stehen zu lassen, aber das wollen wir ja nicht.
Darum hier einmal eine kleine Liste mit wirklichen Hilfreichen Tipps. Daneben gibt es auch noch viele Zusätze oder Geräte die angeblich den Verbrauch senken können, aber Tank man für das Geld kommt man wesentlich weiter.

  • im richtigen Drehzahlbereich fahren
  • vorausschauend fahren. nicht nur auf das Auto vor sich achten, sondern auch schauen was die Autos davor machen. Schaltet eine Ampel in einigen hundert Metern gerade auf Gelb, einfach kurz Anbremsen um den Hintermann zu warnen und dann bei eingelegten Gang Fuß vom Gas
  • Bei längeren Wartezeiten Motor aus.Eine Minute im Leerlauf entspricht einer Fahrstrecke von 400 – 500 Metern
  • Reifendruck erhöhen. Es sollte mindestens immer der optimale Reifendruck aufgepumpt sein, denn bereits ein halbes Bar zuwenig erhöht den Spritverbrauch um 5-6%
    Je höher der Reifendruck desto weniger Rollwiderstand hat ein Reifen, darum darf es hier auch gern ein wenig mehr sein. Aber Achtung zu hoher Reifendruck ist in der kalten Nassen Jahreszeit suboptimal da duch damit auch der Bremsweg verlängert !!!
  • Motor nicht warmlaufen lassen.Beim enteisen der Scheiben den Motor auslassen,
  • Heizungen, bewusst und gezielt einsetzen, die Scheibenheizung kann bei freier Scheibe abgeschaltet werden. Gleiches gilt auch für Sitz oder Innenraumheizung. Diese kann man einige Minuten vor Ankunft am Ziel abschalten.
    Bei kalten Motor erstmal auch nur die nötigsten Stromfresser zuschalten.
  • Ballast abwerfen. Dachgepäckträger vom letzten Urlaub, Getränke vom letzten Einkauf alles das erhöht den Benzinverbrauch.
    Selbst beim Reserverad wäre es eine Überlegung wert, dieses vielleicht durch einen leichteren Minikompressor mit Schaumstoffpatrone zu ersetzen (wie oft wurde das Reserverad schon gebraucht?)
  • Konstante Fahrweise, Lücken springen bringt uns kaum schneller ans Ziel. Höchster Gang bei niedriger Drehzahl und dann ruhig „gleiten“ sparsamer geht es nicht.

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Tesla – absolut keine Emissionen dank Lithium-Ionen-Zellen-Technologie

Wäre es nach Nikola Tesla gegangen, wären Elektroautos schon im 19. beziehungsweise zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut worden. Denn zu diesem Zeitpunkt entwickelte er einen Entwurf eines Elektromotors als dreiphasige Asynchronmaschine. Leider wurden zu diesem Zeitpunkt auch die fossilen Brennstoffe entdeckt

und gleichzeitig auch festgestellt, dass diese wesentlich einfacher und günstiger waren, denn die Reichweite war wesentlich höher bei einem Verbrennungsmotor als bei einem Elektromotor.

Tesla AkkuTesla übernimmt die Ideen

Tesla Motors aus Silicon Valley übernahm die Ideen von Nikola Tesla und bauten den ersten Roadster, der komplett durch Batterien betrieben wurde. Zwar erst einmal nur eine begrenzte Menge und auch nicht gerade zu Preisen, die sich jeder leisten kann, aber was nicht ist kann ja noch werden und eigentlich haben sich Tesla Motors genau dieses Thema auf die Fahne geschrieben, ein Elektroauto zu bauen, dass sich jeder leisten kann.

Das Besondere der Batterien bei Tesla

Das Batteriepaket besteht aus Lithium-Ionen-Zellen und kommt auf ein Gewicht von 408 Kilogramm. Es speichert 56 kWh an elektrischer Energie, liefert an die 215 kW Leistung. Das Besondere an den Akkusätzen von Tesla ist die hohe beziehungsweise die höchste Energiedichte, die in der Industrie gebräuchlich ist. Dazu werden Tausende von Lithium-Ionen-Zellen zusammen gesetzt und Flüssigkeitsgekühlt in ein robustes Metallgehäuse verbaut. Es gilt, je höher die Energiedichte ist, desto höher wird die Leistungsfähigkeit. Diese Akkus besitzen keinen Memory Effekt und brauchen somit vor dem Aufladen nicht vollständig entladen werden. Die Akkus aus Lithium-Ionen-Zellen wiegen auch um die Hälfte weniger als übliche Akkus in Elektroautos. Die Tesla Akkus besitzen den modifizierten Formfaktor 18650. Das entspricht einem Durchmesser von 18 Millimetern und einer Länge von 65 Zentimetern. Dieser Formfaktor ist in der Unterhaltungselektronik üblich und so werden mehrere Milliarden Zellen diesen Typs jährlich produziert. Das ganze System wird gekühlt und dieses System mit Sensoren überwacht für optimale Sicherheit. Tesla unterstützt als aktives Mitglied die SAE 2464 und die SAE 2929.

Foto: © aresauburn™ @flickr.com

Wie umweltschonend ist ein Elektroauto wirklich

Geht man nach dem Versprechen der Autoindustrie, ist ein Elektroauto das ökologischste Fortbewegungsmittel nach dem Fahrrad. Es fallen so Schlagworte wie Lokal emissionsfrei, Umweltbewusst und Nachhaltig.Von dem Energieaufwand, der benötigt wird, um überhaupt ein Elektroauto herzustellen, sagt niemand etwas. Es stellt sich die Frage ob die Verhältnismäßigkeit da überhaupt gegeben ist. Die grünen Werte werden meist von den Marketingabteilungen der Autoindustrie nicht sonderlich groß geschrieben und gehen einer Diskussion lieber aus dem Weg.

Auch diese Frage wurde von der Wissenschaft untersucht

 

Dabei wurden einzelne Aspekte gegenübergestellt und verglichen, sodass es dann zu einem Gesamtbild kommt. Ein Aspekt, die lokale Emissionsfreiheit, wurde zum Beispiel untersucht. Dass Elektroautos keinen Auspuff haben ist klar und somit stoßen sie keine gesundheitsschädlichen Abgase aus. Dem gegenüber steht der Verbrennungsmotor. Gerade an stark befahrenen Straßen in der Stadt sind die stechend riechenden Stickoxide nicht wegzudiskutieren. Ein wichtiger Punkt bei der Beurteilung welche Fortbewegungsform die sinnvollste für die Umwelt ist, steht die Frage der Nachhaltigkeit.

 

Strom kommt aus der Steckdose, muss aber erst erzeugt werden

Wie umweltschonend ist ein Elektroauto wirklichElektromotoren geben kein Kohlendioxid an die Umwelt ab. Dabei stehen CO2 Emissionen in Verdacht, den Klimawandel zu beschleunigen. Strom für die Elektroautos muss erzeugt werden. Dabei entsteht 601 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Das bedeutet für 100.000 Elektroautos ein CO2 Wert von 106 Gramm pro Kilometer. Dagegen steht bei einem neuwertigen Verbrennungsmotor bei einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von 7,15 Liter Benzin ein CO2 Wert von 169 Gramm pro Kilometer. Dazu muss dann noch die Produktionskette des Kraftstoffs gerechnet werden. Diese sogenannte Well to Wheel Betrachtung würde bei dem besagten Benziner den CO2 Ausstoß auf 203 Gramm pro Kilometer erhöhen.

Ein großer Nachteil und größter negativ Punkt bei der Beurteilung des Elektroautos ist der hohe Energieeinsatz für die Batterieherstellung. Da hier Werkstoffe flüssig auf eine Folie aufgebracht und dann getrocknet werden müssen, ist die Energie, die hier benötigt wird, dementsprechend hoch. Das Fazit der Wissenschaftler fällt eher unentschieden aus, wobei das Pendel für die Umweltvorteile leicht zum Elektroauto schlägt.

Foto: Kurt F. Domnik / pixelio.de

Benzinsparen durch fahren im richtigen Drehzalbereich

Wenn man die heutigen Benzinpreise betrachtet, bekommt man ein stechendes Gefühl in der Magengegend. Man nimmt sich vor, das Auto öfter mal stehen zu lassen und gegen den Drahtesel zu tauschen oder sich tatsächlich mal zu Fuß auf den Weg zu machen. Meist bleibt die Umsetzung der guten Vorsätze wegen der eigenen Bequemlichkeit aus.
Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, Benzin einzusparen ohne das Auto stehen zu lassen. Das ist zwar nicht so effektiv wie der Verzicht auf das Automobil, allerdings kann man dadurch dennoch den einen oder anderen Liter Kraftstoff einsparen.
Im Gegensatz zu Elektromotoren, welche eine fast drehzahlunabhängige Energieeffizienz aufweisen verhält es sich mit Benzin und auch Dieselmotoren leider nicht so.
Der Automotor weist bei geringen Drehzahlen ein höheres Drehmoment auf. Gerade der Punkt des höchsten Drehmomentes ist auch der Energieeffizienteste. In diesem Punkt ist die Differenz zwischen verbrauchtem Benzin und Vortrieb des Wagens am niedrigsten.
Die optimale Drehzahl unterscheidet sich geringfügig je nach eingesetztem Motor.
Im Allgemeinen empfiehlt es sich aber im Bereich zwischen 1.000 und 2.000 U/min zu fahren.
Anschaulich bedeutet dies:
– Frühes Hochschalten beim Beschleunigen
– Bei konstanter Geschwindigkeit den höchst möglichen Gang wählen

Wenn man diese Tipps berücksichtigt, kann man je nach ursprünglicher Fahrweise seinen Benzinverbrauch um bis zu 10% reduzieren.