Das Passivhaus Fertighaus, ein echtes Energiesparwunder?

Immer wieder heißt es in den Nachrichten nur: Strom und Gas werden teurer. Da drängt sich manchmal schon die Frage auf, ob beides in Zukunft überhaupt noch bezahlbar bleibt? Dazu kommt dann auch noch, dass viele Menschen in Häusern leben, die alles andere als besonders energiesparend entworfen wurden. Vor einigen Jahrzehnten wurde darauf nämlich noch kein besonders großer Wert gelegt. Heute wird dies für Bauherren jedoch immer wichtiger.

Wer heute ein Haus erbauen will, wird sowohl aus ökonomischen als auch ökologischen Gründen einfach nicht mehr drum herum kommen, einen besonderen Wert auf dessen Energieeffizienz zu legen. Denn wer kann es sich bei immer höher werdenden Kosten schon leisten, Energie einfach so zu verschwenden? Aus diesem Grund erfreut sich das sogenannte Passivhaus Fertighaus in letzter Zeit auch stetig wachsender Beliebtheit.

Was genau sind diese Fertighäuser?

Einige denken jetzt vielleicht an lieblose und billige Häuser von der Stange, die in Massenproduktion gefertigt wurden. Doch dieser Gedanke ist einfach falsch. Fertighäuser müssen sich vom Aussehen her nicht mal besonders stark von dem anderer abheben und sie existieren auch in allen Variationen. Ganz egal ob nun ein klassisches Einfamilienhaus, ein Bungalow oder auch eine ansehnliche Villa. Alles ist möglich und niemand muss sich hier für ein langweiliges Standardmodell entscheiden. Jedes dieser Häuser ist und bleibt ein Unikat.

Darüber hinaus wird von den Herstellern dieser Häuser speziell auf eine positive Wärmedämmung und die Verwendung von nachhaltigen Baumaterialien geachtet. Ebenso geht der Trend beim Bau auch immer mehr hin zur Nutzung erneuerbaren Energien. Solch ein Fertighaus ist also mehr, als einfach nur ein Haus, welches schnell mal hochgezogen werden kann. Der Eigentümer wird damit im Nachhinein auch einiges an Energiekosten einsparen und tut dank der verwendeten Rohstoffe zusätzlich noch etwas Gutes für die Umwelt. Einen weiteren Artikel zu diesem Thema finden Sie übrigens auch auf der Seite http://www.westline.de/ .

Das Gussek-Haus für eine effizientere Zukunft

Gussek ist Hersteller dieser Fertighäuser und hat es sich zur Aufgabe gemacht Häuser zu entwerfen, die dank ihrer Wärme haltenden Wände und einer besonders effektiven Energietechnik dem eigenen Heim ein hohes Maß an Energieeffizienz schenken. Des Weiteren müssen diese Häuser nicht einmal besonders teuer sein und auch mit einem kleineren Budget ist solch ein energie- und umweltschonendes Wohnen realisierbar. Übrigens bietet Gussek auch die Besichtigung einiger Muster-Häuser an. Dort können sich interessierte und potenzielle Kunden selbst ein Bild eines solches Fertighauses machen.

Energie sparen am Bau

Wer sich heutzutage dazu entschließt ein Haus zu bauen, hat einige Möglichkeiten Kosten zu sparen und Energie effizient zu nutzen. Das gilt aber auch bei einer Sanierung eines Altbaus. Besonders wenn es um das Thema Wärmeverlust geht, haben die modernen Dämmungsmaßnahmen dazu geführt, dass sich die Heizkosten reduzieren lassen. Während bei aufwendigen Renovierungsarbeiten sich erst nach einer längeren Zeit rechnet, kann der Neubau von Anfang an dafür sorgen, dass sich das Energiesparen lohnt. Continue reading

Energiesparen durch Neubau

Wer den Bau eines Hauses vor sich hat, hat die einzigartige Gelegenheit, durch die Ausstattung des Hauses Energie zu sparen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, einen Neubau so auszurichten, dass er weniger Energie verbraucht, als herkömmliche Häuser. Vor allem Familien, die einen Neubau planen, kann dies zu Gute kommen. Continue reading

Öl vs. Gas – welche Art zu Heizen ist besser?

Prinzipiell nehmen sich beide Arten zu Heizen nichts mehr. Durch ein Überangebot von Gasanbietern und freie Wahl zwischen diesen hat sich der Heizölpreis seit 2007 deutlich ungünstiger im Vergleich zum Erdgas entwickelt. Am teuersten heizt man heutzutage mit Öl. Jährlich stiegen die Preise und das Öl dankt ab im Kampf gegen verbesserte Wärmedämmung und Holzpellets. Letztere versorgen sogar ein ungedämmtes Haus günstig und suffizient.

In einem Heizkostenvergleich von RWE für ein im Jahr 2012 komplett saniertes Einfamilienhaus schnitt wiederum die Gas-Brennwertheizung am günstigsten ab.
Insgesamt liegen derzeit die Preise für Öl am höchsten, dicht gefolgt vom Erdgas, während die Holzpellets einen seit einigen Jahren konstanten Preis bieten.

Das tatsächlich größte Ersparnis bringt die Verbesserung der Wärmedämmung. Laut Stiftung Warentest ist hierbei ein Ersparnis von bis zu 40 Prozent möglich. Die Wärmedämmung schlägt selbstverständlich erst einmal zu Buche, jedoch rentieren sich Kosten bei den prognostisch steigenden Energiepreisen. Durch eine gute Wärmedämmung sinkt der Wärmeverlust und die Vor- und Rücklauftemperaturen der Heizung können reduziert werden. Damit erreicht man eine Steigerung des Wirkungsgrads der Heizung. Ein weiterer Nebeneffekt ist die Verminderung der Schimmelgefahr.
Schlussendlich ist es egal ob Öl oder Gas, die Wärmedämmung ist das Zünglein an der Waage. Je geringer der Energieverbrauch ist, desto weniger Bedeutung erlangt der Energiepreis.

Wem es tatsächlich um saubere Energie geht, dem ist ein Gas-Brennwertkessel an das Herz zu legen. Im Vergleich zum Pelletkessel emittiert er weniger Feinstaub, Kohlenstoffmonoxid und Stickoxide. Wärmepumpen sind noch relativ teuer und verbrauchen zusätzlichen Strom. Dieser muss wiederum unter Umweltbelastung in diversen Kraftwerken erst erzeugt werden. Holzfeuerungen haben die beste Umweltbilanz, da sie das CO2 emittieren, welches sie vorher der Atmosphäre entzogen. Eine Umweltgutschrift erhält man mit einem Mikro-Heizkraftwerk.

Leider lässt sich keine eindeutige Aussage treffen. Der Verbraucher macht mit keiner Variante etwas falsch. Bei der Auswahl hat er die Qual der Wahl. Einzig die Wärmedämmung ist wirklich zu empfehlen.

Wärmepumpen

Der Außenluft, dem Erdreich, der Abwärme oder aber dem Grundwasser, enzieht eine Wärmepumpe Wärme, diese sie dann in das angeschlossene Heizsystem weitergibt. Damit ist die Wärmepumpe perfekt für den Einsatz zum Energiesparenden Heizen, sowie zum Energiesparenden Warmwasser-Zubereiter einzusetzen.

Der Laie kann sich eine Wärmepumpe wie einen Kühlschrank vorstellen, Energie wird auf der einen Seite entzogen um eben diese auf der anderen Seite wieder frei zu geben. Nutzt man eine Wärmepumpe in Verbindung mit Photovoltaik Anlagen, so ergibt sich die fast perfekte regenerativen Energiequellen.

Drei Arten von Wärmepumpen gilt es zu Unterscheiden, denn nicht jeder Hausbesitzer kann auch jede Wärmepumpe verwenden.

Die Wasser/Wasser Wärmepumpe, diese bezieht ihre benötigte Energie aus dem Grundwasser und wandelte diese in Heizwärme um. Hierbei muss natürlich das Grundwasser für die Wärmepumpe auch erreichbar sein, des weiteren muss der Hausbesitzer einen Antrag bei seinem zuständigen Wasserwirtschaftsamt stellen. Ist dies geschafft und das Grundwasser gut und erreichbar, steht dem Einsatz nichts mehr im Weg. Die Wasser/Wasser Wärmepumpe erzielt in der Regel die besten Werte, ist aber auch die teuerste Variante.

Die Sole/Wasser Wärmepumpe geht anders vor, hier wird das Erdreich, bzw. die dort lagernde Wärme, verwendet. In 1-2 Metern tiefe, wird die Wärmepumpe, bzw. der nötige Erdkollektor, ähnlich wie eine Heizungsanlage installiert. Eine Alternative zum Erdkollektor stellt die Erdsonde dar, diese gilt als Platzsparende Variante welche tief in den Boden reicht. Bei Neubauten ist die Sole/Wasser Wärmepumpe die derzeit gebräuchlichste.

Die Luft/Wassser Wärmepumpe hingegen, gebraucht die Außenluft als Energie/Wärmequelle. Selbst bei Minusgrade entzieht die Wärmepumpe der Außenluft noch Energie. Die Luft/Wasserwärmepumpe wird gern eingesetzt da sie die Preisgünstigste der Wärmepumpen ist, allerdings auch die mit dem schlechtesten Leitzahlen. Dennoch, im Preis-Leistungsverhältnis ist die Luft/Wasser Wärmepumpe am effektiuvsten.

Wasser sparen mit Regenwassertanks

Wasser ist die wertvollste Ressource auf der Erde. Obwohl rund 70 Prozent des Planeten mit Wasser bedeckt sind, herrscht gerade in den afrikanischen Länder massiver Wassermangel. Das meiste des kostbaren Nass wird von den westlichen Industriestaaten verbraucht und dort meist in der Landwirtschaft eingesetzt. Wer seinen Garten umweltbewusst betreiben will, kann auf Regenwassertanks zurückgreifen, die es erlauben, Regenwasser zu sammeln und zu nutzen, ohne die kostbaren Grund- oder Leitungswasserkapazitäten zu verbrauchen.

Wasser sparen mit Regenwassertanks – wie geht das?

Einen Regenwassertank, auch Zisterne oder Regenspeicher genannt, finden Sie in jedem gut sortierten Baumarkt. Vor dem Kauf lohnt sich ein Vergleich, denn nicht alle Regentanks sind gleich gut geeignet für Ihre Bedürfnisse. Zuerst muss über die Kapazität entschieden werden. Von 400 Liter Speichervermögen für den normalen Gartenbedarf bis zu über 100.000 Litern für Industrie- oder Plantagenbetrieb findet sich alles auf dem Markt. Auch nach der Entscheidung über das Volumen steht noch eine Frage an: Regenwassertank ist nicht gleich Regenwassertank. Es gibt über- und unterirdische, liegende, stehende, Wasserentnahme per Hahn und per Pumpe. Je nach Bedürfnissen, Platz und Preisvorstellung des Kunden muss das richtige Modell ausgesucht werden. Lassen Sie sich am besten beraten, damit Fehlkäufe und Enttäuschungen vermieden werden können.

Der Regenwassertank sollte an einer geeigneten Stelle installiert werden. Er sollte möglichst frei stehen, ohne Bäume oder Gebäudeteile darüber. Überirdische, kleine Modelle eignen sich gut als Abschluss eines Dachrinnenabflusses an der Wand eines Gebäudes. Bedenken Sie bei unterirdischen Modellen wie Sie die Fläche über dem Tank nutzen und wo der Pumpenanschluss gebaut werden soll. Ist das Modell und der Ort gefunden, muss der Regenwassertank nach Anleitung installiert und eventuell angeschlossen werden. Gerade für das Eingraben einer unterirdischen Zisterne sollten sie viel Zeit einplanen, das Aufstellen eines überirdischen Tanks dagegen nimmt kaum Zeit in Anspruch. Eventuell sollten Sie Hilfe zu Rate ziehen.

Wie viel Wasser kann man sparen?

Wie viel Wasser ein Regentank spart, hängt stark von dem Modell und der Region ab. In einer regenarmen Region kann natürlich kaum Wasser gespart werden, dagegen kommt in einer niederschlagsreicheren Region schon viel Wasser zusammen. Außerdem passt natürlich in die kleineren Tanks weniger Wasser. Regnet es mehr, kann der Tank eventuell sogar überlaufen und letztendlich dem eigentlichen Ziel entgegenwirken. Deshalb ist es wichtig, sich für genau die richtige Größe Tank zu entscheiden. Die Deutschen verbrauchen im Schnitt 130 Liter Wasser pro Tag und Person – das meiste davon wird für Toilettenspülung, Waschmaschine und Gartenbetrieb genutzt. Mit einem Regenwassertank lassen sich 50 Prozent des Verbrauches senken.

Wofür kann man das Wasser nutzen?

Natürlich lässt sich Wasser aus Regenwassertanks zu allererst gut für die Gartenarbeit benutzen, denn es enthält Nährstoffe und Mineralien und ist genauso gesund für die Pflanzen wie echter Regen. Die gebrauchte Menge Wasser kann über einen direkten Abfluss besser abgemessen werden als mit einer Pumpe. Filtert man das Wasser (manuell oder in manchen Tanks schon eingebaut), kann man es getrost für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder als Befüllung für den Pool nutzen. Zwar können moderne Aufbereitungsanlagen das Wasser bis auf Trinkbarkeit reinigen, es wird jedoch wegen einem Restrisiko davon abgeraten, das Wasser aus den Regentanks als Trink-, Koch- oder Duschwasser zu nutzen.

Fenster energetisch Sanieren

Über die Heizkosteneffizienz eines Hauses entscheidet allem die Wärmedämmung, also wie viel Energie die eigentlich im Haus bleiben sollte an die Umwelt verloren geht. Eindrucksvoll lässt sich das mit thermografischer Aufnahmen ermitteln, die Stellen von Gebäuden, die besonders viel Wärme abgeben, werden dabei leuchtend rot dargestellt. Die größten Schwachstellen sind dabei erfahrungsgemäß Fenster sowie die Türen, welche in der Regel dünner sind als die massive Außenwand und an denen undichte Stellen für ungeliebte Zugluft sorgen können.

Wer Wert auf geringe Heizkosten legt, sollte deswegen entsprechende Sorgfalt bei der Auswahl seiner Fenster und den entsprechenden Fensterrahmen an den Tag legen. Ein Bauherr sollte vor allem auf zwei Faktoren achten: Zum einen die Verglasung des Fensters selbst und zum anderen die Art und das Material des Rahmens. Bei denkmalgeschützten Häusern hat der Eigentümer zudem mit dem Problem zu kämpfen, das Fenster oftmals nicht verändert werden dürfen, und somit Maßanfertigungen angefertigt werden müssen.

Grundsätzlich kann man davon ausgehen: Je mehr Glasschichten zwischen dem Innen- und Außenraum liegen, umso besser die Isolation. Dreifachverglasungen sind heute in Passivhäusern und Neubauten bereits durchaus üblich, ob sich der Kauf auch bei einer Renovierung lohnt, muss man im Einzelfall entscheiden.

Der Rahmen hingegen fällt preislich weniger ins Gewicht. Hier kann man deswegen auch bei einer Renovierung den Umstieg auf Holzfenster in Betracht ziehen. Denn die sind zwar pflegeintensiver als Kunststoffrahmen, allerdings auch in Sachen Wärmedämmung überlegen, weswegen Holzfenster bevorzugt beim Bau von Passivhäusern Verwendung finden. Die ästhetischen Eigenschaften von Holzfenstern sind da nur ein zusätzlicher Vorteil.

Nachteile von Holzfenstern sind der bereits erwähnte höhere Wartungsaufwand im Vergleich zu Kunststofffenstern sowie der (geringfügig) höhere Preis. Wer beides verschmerzen kann, sollte aber im Hinblick auf geringere Heizkosten und höhere Energieeffizienz zur Holzvariante kaufen.

Dezentrale Wasserbereitung – was ist darunter zu verstehen?

Die dezentrale Warmwasserbereitung ist eine Alternative zur bekannteren zentralen Methode. Das Warmwasser wird bei der dezentralen Variante entweder wohnungsweise oder separat für jede Wasserentnahmestelle zugänglich gemacht. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Temperatur den jeweiligen Bedürfnissen einfach angepasst werden kann. Positiv hervorzuheben ist, dass es kaum zu Verteilungsverlusten kommt. Nachteilig ist bei der dezentralen Warmwasserbereitung, dass alternative Wärmeerzeuger wie zum Beispiel die Solarenergie als Warmwassererzeuger entfallen. Die Möglichkeit zur Kombination gibt es nur bei der zentralen Warmwasserbereitung.

Bei geringen Wassermengen bieten sich bei der Nutzung der dezentralen Wasserbereitung beheizte Kleinspeicher an, welche ein Fassungsvermögen von fünf bis zehn Litern haben. Bei größerem Warmwasserbedarf empfehlen sich elektrische oder gasbeheizte Durchlauferhitzer und Boiler an. Auch elektrisch durch Nachstrom beheizte Speicher bieten sich hierbei an. Diese sollten dann ein Volumen von 80 bis 150 Liter fassen können.

Je größer der Durchlauferhitzer wird, desto immenser wird die Anschlussleistung, welche extra vom Energieversorger genehmigt werden muss. Der Anschluss dieser großen Warmwasserbereiter darf nur durch einen Elektroinstallateur durchgeführt werden. Deutlich geringere Anschlussleistungen haben elektrisch beheizte Speicher, jedoch gehen diese mit höheren Wärmeverlusten einher.

Die dezentrale Warmwasseraufbereitung ist meist nur bei Entnahmestellen, die weit auseinanderliegen sinnvoll oder bei abschnittsweisen Sanierungen von Wohnungen. Die Verwendung von Strom ist energetisch hierbei jedoch die ungünstigste Lösung.

Außenwand dämmen

Jeder Hausbesitzer weiß, wie viel Wärme und damit Energie über schlecht isolierte Außenwände verloren gehen kann. Etwa 50 Prozent der Wärmeabstrahlung erfolgt demnach über die Außenwände eines Hauses, und somit viel mehr als über Türen, Fenster oder Keller. Aber kalte Außenwände haben nicht nur höhere Heizkosten zur Folge, sondern begünstigen zum Beispiel auch das Wachstum von Schimmelpilzen. Nur umso mehr Grund der Isolierung der Außenwände eine höhere Aufmerksamkeit zu widmen!

Der Markt hält verschiedene Möglichkeiten, die Wärmeabstrahlung eines Hauses zu senken, bereit. Oft unterscheiden diese sich jedoch nicht geringfügig in Sachen Energie-Effektivität und Kosten. Zu den effektiveren Methoden mit dem besten Energie-Kosten-/Nutzen-Verhältnis gehört dabei der Einsatz von WDVS Riemchen zum Außenwandschutz (WDVS=Wärmedämmverbundsystem). Diese haben gleich mehrere Vorteile: Neben der zentralen Wärmedämmung erhöhen Riemchen auch den Schall- und Feuerschutz von Immobilien. Und nicht zuletzt dient ein gesenkter Heizbedarf auch der Einhaltung der EnEv und schont die natürlichen Ressourcen. Sowohl beim Neubau als auch beim Sanieren von Bestandsgebäuden bieten sich solche Riemchen-Lösungen deswegen an – die mitunter aufwendige Installation kann selbst erledigt werden, wird aber auch von vielen Handwerksbetrieben angeboten.

Ausrichtung einer Solaranlage – worauf muss man achten?

Die Kollektoren- oder Modulflächen einer Solaranlage sind optimal ausgerichtet, wenn sie nach Süden zeigen. Weicht die Ausrichtung von der optimalen Variante ab ist trotzdem nur ein geringer Verlust der Erträge zu verzeichnen. Wichtiger für den Ertrag ist letztendlich die Neigung der Solaranlage zur Lichteinstrahlung.

Drei Voraussetzungen sorgen für beste Ergebnisse in solarthermischen und Photovoltaik-Anlagen. Eine wichtige Rolle spielt die Ausrichtung der Anlage, welche zwischen Südost und Südwest liegen sollte. Außerdem ist es vorteilhaft wenn nur wenig Schatten herrscht und eine Dachneigung zwischen 20 und 60 Grad besteht. Jedoch kommt es selbst bei Abweichungen bis zu 50 Grad nach Südwest beziehungsweise Südost bei thermischen Solaranlagen zu wenigen Einbußen des Ertrages. Bei Photovoltaikanlagen führt eine Südwest-/Südostausrichtung lediglich zu Einbußen von fünf Prozent. Auch bei einer Ost- oder Westabweichung wird der Ertrag nur um 20 Prozent im Vergleich zum Optimalwert vermindert. Erhöht man die Kollektor- beziehungsweise die Modulfläche werden Einbußen durch eine nach Süden abweisende Installation ausgeglichen.

Insbesondere die Neigung der Anlage sollte bei der Installation auf dem Haus genau bedacht werden, denn diese spielt für den Gesamtbetrag eine erhebliche Rolle. Thermische Anlagen sollten mit einem Neigungswinkel von 45 Grad und Photovoltaikanlagen in einem Winkel von 30 Grad für ein optimales Jahresmittel angebracht werden.