Wie kann man am besten Strom sparen – Teil 2

Der Strompreis steigt und steigt. Immer den Anbieter zu wechseln ist zwar auch eine Möglichkeit Geld zu sparen, allerdings kann man ja auch nicht alle paar Monate den Anbieter wechseln, also müssen ein paar Spartipps her und am besten welche, die man schnell umsetzen kann und die nur wenig kosten. Continue reading

Wie kann man am besten Strom sparen – Teil 1

Das Licht auszulassen ist wohl die einfachste Methode Strom zu sparen, aber wer will schon im Dunkeln sitzen? Also muss man anders seine Stromrechnung senken. Es gibt auch immer wieder Möglichkeiten Strom und Energie gerade im Haushalt einzusparen. Interessant sind immer wieder Tipps, die zwar effizient sind, aber nichts kosten und man den Tipp schnell umsetzen kann. Continue reading

Energiesparen im Haushalt – Kein Hexenwerk – Teil 1

Ja klar, etwas für die Umwelt tun möchte wohl jeder und etwas für sein Geldbeutel zu tun wäre ja auch nicht schlecht. Immer wieder ist die Rede vom Energiesparen im Haushalt, aber wie man das richtig und effizient machen kann, wird meist nicht gesagt. Eins sollte man immer bedenken, bei der Nutzung fossiler Energieträger wie Erdgas, Kohle oder Erdöl werden Treibhausgase freigesetzt. Private Haushalte verbrauchen zwar nur ein Drittel des gesamten Stroms weltweit, aber der Rest verpufft als Wärme. Continue reading

Umweltwärme Heizung – Wärme aus der Umgebung

Immer mehr Menschen interessieren sich für umweltfreundliche Heizsysteme, die sie gleichzeitig unabhängig von den Konzernen machen. Neben der Holzpellet-Heizung sind die Umweltwärme-Heizungen eine beliebte und verbreitete Möglichkeit, Wärme aus regenerativer Energie zu gewinnen. Hier ist allerdings der bautechnische Aufwand größer, da die Energie mit der Hilfe von Kollektoren im Grundwasser, Erdreich oder in der Umgebungsluft gewonnen wird.

Sie sammeln die abgegebene Wärme und geben sie an den Warmwasser- oder/und Heizkreislauf ab. Die Fläche, die für diese Heizart benötigt wird, ist von den Kollektoren abhängig. Die Anlage an sich nimmt allerdings ebenso viel beziehungsweise wenig Platz ein, wie eine herkömmliche Gasheizung.

Planung einer Umweltwärme Heizung

Möchte man mit der Umweltwärme heizen, muss man sich zunächst für eine Kollektorenart entscheiden. Dabei ist natürlich der zur Verfügung stehende Platz ein wichtiges Kriterium. Außerdem benötigt man für den Bau von Kollektoren, die im Grundwasser oder im Erdreich liegen, eine besondere Genehmigung. Da sich die Kosten auf rund 8500 bis 10 000 Euro für die Anlage und 200 bis 5 500 Euro für die Erschließung belaufen, fördern verschiedene Kreditanstalten den Bau mit zinsverbilligten Darlehen. So sollen BürgerInnen dazu motiviert werden, mehr auf regenerative Energien zu bauen und somit den Umweltschutz zu unterstützen.

Senkung der Energiekosten durch Umweltwärme Heizungen

Nimmt man eine solche Heizung in Betrieb und stammt der Strom, der dafür benötigt wird, ebenfalls aus regenerativer Energie, kommt es zu keinerlei CO2-Emissionen. Gleichzeitig kann die Nutzung einer solchen Heizung die Kosten für die Energie um rund 50 bis 60 Prozent senken. Zu bedenken ist außerdem, dass keine Brennstoffe benötigt werden und somit neben der Wartung von rund 50 Euro pro Jahr keine weiteren Kosten anfallen. Die Installation einer Umweltwärme-Heizung rechnet sich also über Jahre hinweg und sollte deswegen im besten Fall direkt bei einem Neubau eingeplant werden, um Kosten zu sparen.

Foto: © Tim Reckmann  / pixelio.de

Waschmaschine und Trockner

Da augenblicklich verstärkt die Frage diskutiert wird, ob niedrige Waschtemperaturen die
Vermehrung von Bakterien und Viren fördern, möchten wir darauf hinweisen, dass die von uns
zusammengestellten Vorschläge lediglich als solche zu betrachten sind. Sparmaßnahmen sollten nie
zulasten der Gesundheit gehen, darum muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er zu diesem
Thema steht. Alle weiteren Empfehlungen können Sie getrost für sich übernehmen.

Waschmaschine

Falls Sie darüber nachdenken, sich ein neues Gerät anzuschaffen, sollten Sie den Kauf einer
Maschine in Betracht ziehen, die bereits über die Option einer Warmwasserzufuhr verfügt. So
entfällt das Aufheizen innerhalb des Waschvorgangs und das reduziert den Energiebedarf.
Darüber hinaus gilt es auf den Stromverbrauch zu achten sowie auf die maximale Befüllmenge.
Letztere sollten Sie stets auch in vollem Umfang nutzen. Ebenso wie eventuelle Sparprogramme und
das Waschen bei Niedrigtemperaturen. Wenig ratsam ist eine Vorwäsche. Bei hartnäckigen Flecken
erzielen Sie mit einem stärkeren Waschprogramm das gleiche Ergebnis – und das bei deutlich
gesenktem Verbrauch. Gehen Sie außerdem sparsam mit dem Waschmittel um. Meist genügen
bereits kleinere Mengen, als auf der Verpackung empfohlen werden. Dadurch verkürzt sich die Zeit,
die die Maschine zum Ausspülen braucht.

Trockner

Dass es am sinnvollsten wäre, die Wäsche an der Luft trocknen zu lassen ist zwar richtig, doch steht
diese Alternative meist nicht zur Debatte. Wer von uns verzichtet schon freiwillig auf den Komfort
kuschelweicher Handtücher?!
Darum wollen wir uns auf Tipps beschränken, die keinen derart radikalen Einschnitt in unseren
Alltag darstellen. Den Trockner wie die Waschmaschine nicht bei jeder Kleinigkeit anzuschalten,
sondern ihn möglichst immer vollzumachen, kann schon ein guter Anfang sein. Reinigen Sie
außerdem in regelmäßigen Abständen das Sieb. Flusen sind der erklärte Feind des Trockners und verringern seine Leistungsfähigkeit ­ was die Trockenzeit empfindlich verlängert. Versuchen Sie
zudem immer das kürzeste Programm zu verwenden. Hat die Kleidung bereits einen Schleudergang
in der Waschmaschine hinter sich, müssen Sie z. B. nicht auf höchster Stufe arbeiten. Oder wählen
Sie statt „extratrocken“ die Option „bügeltrocken“ und hängen Sie die Wäsche danach noch eine
Weile auf.

Waschbecken, Dusche und Toilette

Da wir uns jeden Tag in unserem Badezimmer aufhalten, lässt sich dort erfahrungsgemäß am
einschneidendsten und schnellsten ein Effekt erzielen. Am einfachsten natürlich damit, dass wir
jedes Mal, wenn wir kein Wasser mehr benötigen, den Hahn zudrehen. Aber es gibt noch weitere
Tricks und Kniffe, mit denen sich der Stand des Zählers nach unten schrauben lässt.

Wie kann ich Wasser sparen?

  • Einhebel­Mischbatterien verbrauchen weit weniger Wasser, um die perfekte Temperatur zu
    erreichen, als solche Armaturen, die über eigene Regler für Kalt­ und Warmwasser arbeiten.
  • Senken Sie (z.B. im Gäste­WC) den Wasserdruck am Waschbecken. Für kurzes Händewaschen
    genügt ein mittlerer Druck allemal.
  • Prüfen Sie regelmäßig, ob der Perlator verkalkt oder anderweitig verschmutzt ist.
  • Sparregler, die man nachträglich in die Armatur des Waschbeckens einbauen kann, erhöhen das
    Verhältnis der Luft im Wasser und reduzieren so den Verbrauch. Was meist den nicht zu
    verachtenden Nebeneffekt besitzt, dass der Wasserstrahl als erheblich weicher wahrgenommen wird.
  • Verwenden Sie ein Glas oder einen Becher zum Zähneputzen, anstatt das Wasser laufen zu
    lassen.
  • Ein Bad verbraucht durchschnittlich dreimal so viel Wasser und Energie wie eine Dusche. Verzichten Sie also möglichst auf zu häufige Schaumbäder.
  • Verbauen Sie einen Durchflussbegrenzer zwischen Duschkopf und Schlauch, um zusätzlich
    Wasser zu sparen.
  • Spülungen mit Sparfunktion oder spezieller Stopp­Taste regulieren den Wasserzulauf in die
    Toilette.

Strom und Gas

Den meisten Verbrauchern ist durchaus bewusst, dass sie nicht den günstigsten Tarif haben, jedoch
scheuen viele davor zurück den Anbieter zu wechseln. Da wenige große Konzerne den Markt
dominieren, entsteht oft der Eindruck, dass die Auswahl sich auf eine Handvoll solcher Firmen
beschränke. Oder – das wäre die andere Seite der Medaille – die Vielzahl an Kleinunternehmen mit
ihren insgesamt über tausend verschiedenen Tarifen führen zu Verwirrung und Resignation.
Darüber hinaus rechnen manche Abnehmer mit nicht einkalkulierbaren Konsequenzen oder fürchten
sich vor dem scheinbar riesigen Aufwand, den ein Wechsel eventuell mit sich bringt. Diese
Stolpersteine gilt es aus dem Weg zu schaffen, denn besonders die Wahl des richtigen Anbieters
kann sich als entscheidend erweisen, die eigenen Kosten auf einen Schlag enorm zu senken.

Konsequenzen?

Die vorrangige Sorge betrifft meist die Phase zwischen der Kündigung des bisherigen Lieferanten
und dem endgültigen Wechsel zum neuen Anbieter. Hier hegen viele Kunden die Befürchtung, dass
die Stromversorgung bei Komplikationen gänzlich ausbleiben könnte. Diese ist allerdings unnötig,
denn der Grundversorger bleibt verpflichtet, Ihnen in diesem Fall ungebrochen Zugang zum Netz zu
gewähren.

Aufwand?

Überwiegend erfolgt ein Wechsel von Strom­ und Gasanbieter völlig unkompliziert und kann sogar
bequem über das Internet getätigt werden. Sie können sich dort unverbindlich ein Angebot erstellen, sich Broschüren zuschicken und den Vertrag vorbereiten lassen, der Ihnen anschließend nach Hause
geschickt wird.
Um die Kündigung Ihres alten Vertrages müssen Sie sich außerdem in der Regel nicht selbst den
Kopf zerbrechen. Die Mehrzahl der Unternehmen übernimmt dies nach Auftragserteilung für Sie –
quasi als Serviceleistung. Auch bedarf es keiner Umbauten oder eines Zähleraustauschs. Solange Ihr
Strom­ und Heizsystem keine Defekte aufweist, können Sie alles wie bisher belassen.

Wie entscheide ich mich für den richtigen Anbieter?

Wer für Sie den idealen Anbieter darstellt, wird sich erst zeigen, wenn Sie möglichst viele Tarife
miteinander verglichen haben. Denn dies hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab, die nur in
ihrer jeweiligen Kombination zum Tragen kommen. Dabei sollten Sie Folgendes beachten:

Sie müssen bevor Sie sich ernsthaft informieren unbedingt Ihren tatsächlichen Jahresverbrauch
kennen, um das beste Angebot heraus zu filtern.

Es gibt verschiedene Arten von Strom zu beziehen: normaler Strom, Ökostrom (z. B. Aus Wind­
oder Wasserkraftanlagen) und Mischstrom als Kombination aus normalem und Ökostrom.

Einige Tarife von Strom­ und Gasanbietern sind regional beschränkt oder weichen je nach Gebiet
teilweise deutlich voneinander ab.

Auf den ersten Blick nicht ganz so günstige Tarife können zwar separat betrachtet unattraktiv
erscheinen, sich aber als Kombiangebot durchaus für Sie lohnen.

Nutzen Sie zur Entscheidungsfindung unseren Stromtarifrechner, unseren Gas Tarif Rechner oder die Erfahrungswerte unabhängiger Verbraucherplattformen
im Internet.