Kommt Spaniens Energiewende ins Stocken

Es ist noch gar nicht so lange her, als Spanien für seine Windenergie gelobt wurde. Überall im Land wurden neue Solarparks gebaut und die erneuerbaren Energien wurden zur wichtigsten Quelle für die Energieversorgung im Land. Nun hat das spanische Industrieministerium angekündigt, die Subventionen für den sauberen Strom drastisch reduzieren. Continue reading

Erneuerbare Energie – Riesen Akkus gegen Flatterstrom

Mecklenburg Vorpommern zählt zu den ersten Bundesländern, die sich der Vollversorgung mit Ökostrom nähern. Das bringt aber nicht nur Vorteile, das bringt vor allen Dingen Probleme mit der Frequenz im Stromnetz. Das ändern sollen nun 25.600 Lithium- Ionen- Akkus von keinem geringeren als Samsung. Dabei wird noch vor Ostern der größte kommerzielle Batteriepark Europas ans Stromnetz angeschlossen. Continue reading

Nachhaltigkeit in der Stromerzeugung – China geht neue Wege

Weltweit suchen Unternehmen immer nach neuen Wegen um eine nachhaltige Stromerzeugung zu generieren. Eine Möglichkeit für grüne Energie ist das Meer. Nun ist China in einer Zusammenarbeit mit Lockheed Martin dabei, eben diese Art der nachhaltigen Stromerzeugung für sich zu nutzen. So soll ein 30 Kilometer langes Unterwasserkraftwerk so viel Strom liefern wie zwei AKWs. Continue reading

Die Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes ist auf dem Weg

Es ist geschafft, der Bund und die Länder einigten sich auf wichtige Punkte bei der Reform der Ökostrom Förderung. Nicht zuletzt, weil unser Energieminister Sigmar Gabriel tief in die Tasche gegriffen hat. Kein Wunder, denn die Reform sollte das Meisterstück der SPD in der Koalition werden, denn sie ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, die ja eigentlich ein Regierungsversprechen der SPD ist und wie kann man etwas besser erreichen? Continue reading

Messe Light + Building 2014 – Nachhaltige Nutzung der Energie

Vom 30. März bis 04. April 2014 ist es wieder soweit. In Frankfurt öffnet die Messe Light + Building in Frankfurt ihre Pforten. Das Motto lautet nicht umsonst: „Explore Technology for Life – die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird“. Denn die nachhaltige Nutzung von Energie wird immer wichtiger. Die Messe für Licht und Gebäudetechnik stellt aktuelle Entwicklungen aus der Elektrotechnik vor. Continue reading

Strompreis höher als erlaubt

Es vergeht kaum ein Tag wo keine Hiobsbotschaften über den Strompreis kursieren. Jedes Jahr wird der Strom teurer. Der eine gibt den Erneuerbaren Energien die Schuld, ein anderer den Braunkohlekraftwerken, andere den abgeschalteten Atomkraftwerken. Der neue Vizekanzler kündigt Änderungen an den Förderungen an um den Strompreis stabil zu halten.

All das ändert aber nichts an der Tatsache, dass unser Strompreis fast 50 Prozent über EU Durchschnitt liegt. Aktuell liegt der Strompreis 48,4 Prozent über dem EU Durchschnitt, wobei die Tendenz steigend ist. Nachzulesen bei dem vierteljährlich aktualisierten Energiewendeindex der Unternehmensberatung McKinsey.

Zielsetzung der Regierung weit verfehlt

Laut einer Zielsetzung der Bundesregierung dürften private Haushalte nicht mehr als 25,5 Prozent über dem EU Durchschnitt liegen und da der Anstieg seit fünf Jahren nicht zu stoppen scheint, rückt der Plan der Regierung in immer weiterer Ferne. Aber es gibt auch von Experten Ansatzpunkte, dies zu ändern. So wäre nicht nur die Klimapolitik Schuld an der Misere, sondern auch durch die Sozialpolitik ließe sich einiges verbessern, so die Meinung der Energiepolitikexpertin Sonja Peterson, Wissenschaftliche Geschäftsführerin am Institut für Weltwirtschaft. Ihr Ansatz liegt in der Erhöhung der Grundversorgung und bei der Unterstützung von Energiesparen. Außerdem sollte die Befreiung von der EEG Umlage reduziert werden.

Deutsche Wirtschaft bald nicht mehr Wettbewerbsfähig

Etwa 2700 deutsche Unternehmen profitieren derzeit von der Befreiung der EEG Umlage. Der Rest unserer Industrie zahlt derzeit 19 Prozent mehr für den Strom als die Konkurrenten im EU Ausland. Klar, das damit auch der Wettbewerbsnachteil unserer Wirtschaft gewachsen ist. Das könnte zur Folge haben, das Arbeitsplätze in Gefahr geraten oder aber weniger in Bereiche investiert wird , die einen hohen Energieverbrauch erreichen. Die EU leitete Mitte Dezember 2013 ein EU Beihilfeverfahren gegen Deutschland ein. Gegenstand dieses Verfahrens ist die Befreiung von der EEG Umlage der Strom intensiven Unternehmen. Da kommen die Pläne unseres Vizekanzlers Sigmar Gabriel, er möchte unter Anderem die Befreiungen für Großverbraucher kürzen, doch eigentlich gelegen.

Foto: © lichtkunst.73  / pixelio.de

Österreich kann von deutscher Energiewende profitieren

Der auf Wasserkraft spezialisierte Stromerzeuger, der österreichische Versorger Verbund, gab bekannt, dass er von der Energiewende in Deutschland profitiere. Obwohl die Wasserführung schwach war, konnte der Erzeuger das operative Ergebnis von 625,8 Millionen Euro auf ganze 847,6 Millionen Euro steigern. Das entspricht ganzen 35,5 Prozent. Gleichzeitig bedeutet das eine EBIT-Marge von 30,2 Prozent.

Im vorherigen Jahr waren es nur 26 Prozent. Grund dafür seien vor allem die Werteberichtigungen von den Kraftwerken an der Donau, Mittlere Salzach und Obere Drau. Durch die Deregulierung der europäischen Stromwirtschaft 1998 sind die Kraftwerke um 481 Millionen Euro abgewertet worden. Durch den deutschen Atomausstieg konnten sie wieder um 313 Millionen Euro aufgewertet werden.

Verbesserung auch ohne Aufwertung

Das Ergebnis sei allerdings nicht nur der Aufwertung zuzuschreiben. Der Verbund spricht von einem operativen Ergebnis um die Milliarden, die nur zu 200 Millionen Euro aus der Aufwertung entstanden seien Für das nächste Jahr wurden noch keine Hochschätzungen gemacht. Aber österreichische Konzerne bauen nicht nur auf die deutsche Energiewende. Der Technologiekonzern Andritz hat einen Auftrag aus Portugal erhalten. Dort soll er ein Pumpspeicherkraftwerk ausrüsten. Enthalten in dem Auftrag ist sowohl die Lieferung als auch die Montage von zwei reversiblen Pumpturbinen, die jeweils 120 MW leisten können.

EDP als Auftraggeber

das portugiesische Unternehmen EDP ist nicht nur der Auftraggeber von Andritz, sondern auch führendes Unternehmen, wenn es darum geht, Energie, die aus Wind- und Wasserkraft gewonnen wird, zu fördern. Mit dem neuen Auftrag und dem Bau eines neuen Pumpspeicherkraftwerks soll genau diese Entwicklung weiter vorangetrieben werden. Andritz kann sich derweil darüber freuen, Motorengeneratoren, Regler, Leittechnik, Zylinderschieber und die Stahlwasserbauausrüstung herzustellen. Zudem ist im Auftrag auch ein umfassendes Paket an Hilfsausrüstung enthalten. Damit festigt Österreich seinen Standpunkt in der Wasserkraft- Branche erheblich.

Foto: © Sommaruga Fabio  / pixelio.de

Sind Gabriels Ökostrompläne realisierbar

Unser neuer Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Gabriel stößt mit seinen Ökostromplänen auf massive Kritik, nicht einmal von der Wirtschaft, sondern die Länder reagieren verschnupft über seine Pläne. Ein Punkt seiner neuen Pläne ist die Kürzung der Förderung der Windkraftanlagen. Das betrifft sowohl die Windkraftanlagen an Land wie im Wasser. An Land sollen nur noch Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 2500 Megawatt pro Jahr neu ans Netz gehen, wenn es mehr werden soll die Förderung automatisch gekürzt werden. Das wären 1000 Windräder im Jahr. Im Wasser möchte er die Förderung sogar sofort kürzen um genau 20 %. Ziel dieser Änderungen sollen stabile Strompreise sein.

Die Länder sind dagegen

Teilweise kommt massive Kritik aus den Ländern. Sie fürchten um die eigenen Pläne für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie fürchten außerdem wirtschaftliche Nachteile und zweifeln an, dass man durch Gabriels Pläne den Strompreis stabilisieren kann. So kommt aus NRW die Aussage von dem Umweltminister Johannes Remmel, dass es wohl vereinzelt eine Überforderung erneuerbarer Energie geben möge, sein Land jedoch nicht weniger, sondern mehr Ökostrom aus der Windenergie brauche. Baden-Württemberg möchte bis 2020 seine Windräder auf 1200 Stück verdreifachen. Brandenburg ist generell nicht abgeneigt, nur über die Rolle konventioneller Kraftwerke müsse noch gesprochen werden. Niedersachsen möchte die Offshore Windenergie stärker berücksichtigt wissen und möchte nicht, das der Eindruck entsteht, dass Offshore Anlagen die Preistreiber der Energiewende sind.

Die Wirtschaft stimmt den Plänen zu

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks stimmt den Plänen vom Vizekanzler zu. So versicherte der Präsident Hans Peter Wollseifer in der Neuen Osnabrücker Zeitung seine Unterstützung bei den meisten Eckpunkten. Auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer unter dem Vorsitz von Eric Schweitzer bemerkte in der Passauer Neuen Presse, dass die vorgelegten Eckpunkte zumindest ein Anfang seien für eine überfällige Kurskorrektur bei der Energiewende. Er erwartet aber keine sinkenden Strompreise.

Foto: Uwe Schlick  / pixelio.de

Immer mehr Braunkohlekraftwerke

Trotz Klimakonferenz, erneuerbaren Energien und dessen Förderung, steigt die Stromproduktion durch Braunkohlekraftwerke bis auf Höchstniveauwerte von 1990. Laut einer Studie wurde im Jahr 2013 ein Wert von 162 Milliarden Kilowattstunden Strom durch Braunkohlekraftwerke Continue reading

Welche Funktion haben Speicherkraftwerke

Wie der Name schon sagt ist dieses Kraftwerk in der Lage etwas zu speichern und in diesem Fall ist es Wasser. Dieses kann bei Bedarf zur Energieerzeugung genutzt werden. Die entstandene Energie kann sowohl die Grundlast als auch die Spitzenlast abdecken.

Normalerweise ist das Stromnetz nicht in der Lage elektrische Energie zu speichern. Wenn es also zum Ungleichgewicht zwischen Verbrauch und Energieerzeugung kommt, kann es schlimmstenfalls zu Netzstörungen oder zum kompletten Netzzusammenbruch kommen.

Speicherkraftwerke können kurzzeitige hohe Verbrauchsspitzen abpuffern und schnell die gewünschte Leistung bereitstellen. Ein Sonderfall ist das Pumpspeicherkraftwerk. Dieses ist zusätzlich in der Lage in verbrauchsarmen Zeiten Wasser aktiv in den Speicher zu pumpen. Reine Speicherkraftwerke sind angewiesen auf den natürlichen Fluss des Wassers und dessen Aufstauung.

Diese Kraftwerke machen sich Berggefälle und die Kapazität von Talsperren und Seen zu nutze. Bei der Kombination mit Talsperren befinden sich Turbinen in der Staumauer. Über Druckrohrleitungen wird das Bergspeicherkraftwerk mit seinem in Höhe befindlichen See mit einer abwärts liegenden Kraftwerksanlage verbunden.

Die Leistung von Speicherkraftwerk als auch Pumpspeicherkraftwerk stehen innerhalb von wenigen Minuten bei Bedarf zur Verfügung. Diese beiden Varianten sind außerdem flexibel in einem weiten Bereich regelbar. Kommt es zum Ausfall von Stromerzeugern springen diese Kraftwerke ein und könnten somit eine kurzfristige Überbrückung herstellen.