Dezentrale Wasserbereitung – was ist darunter zu verstehen?

Die dezentrale Warmwasserbereitung ist eine Alternative zur bekannteren zentralen Methode. Das Warmwasser wird bei der dezentralen Variante entweder wohnungsweise oder separat für jede Wasserentnahmestelle zugänglich gemacht. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Temperatur den jeweiligen Bedürfnissen einfach angepasst werden kann. Positiv hervorzuheben ist, dass es kaum zu Verteilungsverlusten kommt. Nachteilig ist bei der dezentralen Warmwasserbereitung, dass alternative Wärmeerzeuger wie zum Beispiel die Solarenergie als Warmwassererzeuger entfallen. Die Möglichkeit zur Kombination gibt es nur bei der zentralen Warmwasserbereitung.

Bei geringen Wassermengen bieten sich bei der Nutzung der dezentralen Wasserbereitung beheizte Kleinspeicher an, welche ein Fassungsvermögen von fünf bis zehn Litern haben. Bei größerem Warmwasserbedarf empfehlen sich elektrische oder gasbeheizte Durchlauferhitzer und Boiler an. Auch elektrisch durch Nachstrom beheizte Speicher bieten sich hierbei an. Diese sollten dann ein Volumen von 80 bis 150 Liter fassen können.

Je größer der Durchlauferhitzer wird, desto immenser wird die Anschlussleistung, welche extra vom Energieversorger genehmigt werden muss. Der Anschluss dieser großen Warmwasserbereiter darf nur durch einen Elektroinstallateur durchgeführt werden. Deutlich geringere Anschlussleistungen haben elektrisch beheizte Speicher, jedoch gehen diese mit höheren Wärmeverlusten einher.

Die dezentrale Warmwasseraufbereitung ist meist nur bei Entnahmestellen, die weit auseinanderliegen sinnvoll oder bei abschnittsweisen Sanierungen von Wohnungen. Die Verwendung von Strom ist energetisch hierbei jedoch die ungünstigste Lösung.

Außenwand dämmen

Jeder Hausbesitzer weiß, wie viel Wärme und damit Energie über schlecht isolierte Außenwände verloren gehen kann. Etwa 50 Prozent der Wärmeabstrahlung erfolgt demnach über die Außenwände eines Hauses, und somit viel mehr als über Türen, Fenster oder Keller. Aber kalte Außenwände haben nicht nur höhere Heizkosten zur Folge, sondern begünstigen zum Beispiel auch das Wachstum von Schimmelpilzen. Nur umso mehr Grund der Isolierung der Außenwände eine höhere Aufmerksamkeit zu widmen!

Der Markt hält verschiedene Möglichkeiten, die Wärmeabstrahlung eines Hauses zu senken, bereit. Oft unterscheiden diese sich jedoch nicht geringfügig in Sachen Energie-Effektivität und Kosten. Zu den effektiveren Methoden mit dem besten Energie-Kosten-/Nutzen-Verhältnis gehört dabei der Einsatz von WDVS Riemchen zum Außenwandschutz (WDVS=Wärmedämmverbundsystem). Diese haben gleich mehrere Vorteile: Neben der zentralen Wärmedämmung erhöhen Riemchen auch den Schall- und Feuerschutz von Immobilien. Und nicht zuletzt dient ein gesenkter Heizbedarf auch der Einhaltung der EnEv und schont die natürlichen Ressourcen. Sowohl beim Neubau als auch beim Sanieren von Bestandsgebäuden bieten sich solche Riemchen-Lösungen deswegen an – die mitunter aufwendige Installation kann selbst erledigt werden, wird aber auch von vielen Handwerksbetrieben angeboten.

Ausrichtung einer Solaranlage – worauf muss man achten?

Die Kollektoren- oder Modulflächen einer Solaranlage sind optimal ausgerichtet, wenn sie nach Süden zeigen. Weicht die Ausrichtung von der optimalen Variante ab ist trotzdem nur ein geringer Verlust der Erträge zu verzeichnen. Wichtiger für den Ertrag ist letztendlich die Neigung der Solaranlage zur Lichteinstrahlung.

Drei Voraussetzungen sorgen für beste Ergebnisse in solarthermischen und Photovoltaik-Anlagen. Eine wichtige Rolle spielt die Ausrichtung der Anlage, welche zwischen Südost und Südwest liegen sollte. Außerdem ist es vorteilhaft wenn nur wenig Schatten herrscht und eine Dachneigung zwischen 20 und 60 Grad besteht. Jedoch kommt es selbst bei Abweichungen bis zu 50 Grad nach Südwest beziehungsweise Südost bei thermischen Solaranlagen zu wenigen Einbußen des Ertrages. Bei Photovoltaikanlagen führt eine Südwest-/Südostausrichtung lediglich zu Einbußen von fünf Prozent. Auch bei einer Ost- oder Westabweichung wird der Ertrag nur um 20 Prozent im Vergleich zum Optimalwert vermindert. Erhöht man die Kollektor- beziehungsweise die Modulfläche werden Einbußen durch eine nach Süden abweisende Installation ausgeglichen.

Insbesondere die Neigung der Anlage sollte bei der Installation auf dem Haus genau bedacht werden, denn diese spielt für den Gesamtbetrag eine erhebliche Rolle. Thermische Anlagen sollten mit einem Neigungswinkel von 45 Grad und Photovoltaikanlagen in einem Winkel von 30 Grad für ein optimales Jahresmittel angebracht werden.

Benzinsparen durch fahren im richtigen Drehzalbereich

Wenn man die heutigen Benzinpreise betrachtet, bekommt man ein stechendes Gefühl in der Magengegend. Man nimmt sich vor, das Auto öfter mal stehen zu lassen und gegen den Drahtesel zu tauschen oder sich tatsächlich mal zu Fuß auf den Weg zu machen. Meist bleibt die Umsetzung der guten Vorsätze wegen der eigenen Bequemlichkeit aus.
Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, Benzin einzusparen ohne das Auto stehen zu lassen. Das ist zwar nicht so effektiv wie der Verzicht auf das Automobil, allerdings kann man dadurch dennoch den einen oder anderen Liter Kraftstoff einsparen.
Im Gegensatz zu Elektromotoren, welche eine fast drehzahlunabhängige Energieeffizienz aufweisen verhält es sich mit Benzin und auch Dieselmotoren leider nicht so.
Der Automotor weist bei geringen Drehzahlen ein höheres Drehmoment auf. Gerade der Punkt des höchsten Drehmomentes ist auch der Energieeffizienteste. In diesem Punkt ist die Differenz zwischen verbrauchtem Benzin und Vortrieb des Wagens am niedrigsten.
Die optimale Drehzahl unterscheidet sich geringfügig je nach eingesetztem Motor.
Im Allgemeinen empfiehlt es sich aber im Bereich zwischen 1.000 und 2.000 U/min zu fahren.
Anschaulich bedeutet dies:
– Frühes Hochschalten beim Beschleunigen
– Bei konstanter Geschwindigkeit den höchst möglichen Gang wählen

Wenn man diese Tipps berücksichtigt, kann man je nach ursprünglicher Fahrweise seinen Benzinverbrauch um bis zu 10% reduzieren.